Surfen auf Mauritius - ein Surfspot zum Verlieben,
ein Kitespot zum Träumen!
Der Spot:
Die Station des Club Mistral/Skyrider Teams befindet
sich direkt am Strand. Nach Luv gibt es ca. 1000m
nach Lee noch ca. 200 Meter Sandstrand. Vor der
Station erstreckt sich direkt die Lagune, die
durch ein Riff begrenzt wird. Dieses Riff ist
ca. 600m vom Strand entfernt. Bis dorthin kann
man hier am Surfspot von Mauritius auf zum Teil
stehtiefem flachen Wasser suurfen. Dahinter beginnt
das Innenriff - ein wunderbares Wellenein-steigerrevier,
allerdings kann es an manchen Tagen zu höheren
Wellen kommen, sodass zu diesen Zeiten das Riff
nur für erfahrene Wellensurfer geeignet ist.
Je nach Gezeitenstand kann das Wasser bei Ebbe
sehr flach sein, sodass das Riff erst nach 2 Stunden
wieder befahrbar ist (genaue Gezeitentabelle hängt
i.d. Surfstation aus). Erfahrene Surfer, die gern
ein paar Wellen schlitzen, surfen am Außenriff
Manawa, das mit masthohen Wellen das Surferzerz
begeistert. Begleitete Surfausflüge zum Surfspot
von Manawa werden vom Club Mistral angeboten.
In Lee des Surfcenters kommen Anfänger auf
ihre Kosten, denn hier ist der Stehbereich gross
und der Wind ein klein wenig schwächer. Aufgrund
der Bodenbeschafenheit sollte man Surfschuhe für
den Surfspot auf Mauritius ins Reisegepäck
packen.
Durch das Vorhandesein von Wellenrevier, Stehbereich,
Flachwasserpiste und Kitelagune gehört Mauritius
zu den besten und vielseitigsten Surfrevieren
und Kiterevieren der Welt. Noch ein paar Worte
zur Lagune, die durch ein Riff geschützt
ist, das beinahe durchgängig die ganze Lagune
umzäunt. Nur zwei kleine Auslässe gibt
es am Innenriff. Dieses Riff ist wie ein schützender
Gürtel und fängt die Wellen ab –
so ist es möglich, dass fast immer Flachwasser
in der Lagune ist.
Innerhalb der Lagune ist das Wasser zumeist stehtief,
es gibt aber ein paar Ausnahmen, insbesondere
wenn vom Mond abhängig große Gezeitenunterschiede
vorherrschen. Der Unterschied zwischen Ebbe und
Flut kann bei Voll- bzw. Neumond bis zu einem
Meter betragen, so dass bei Flut einige Stellen
innerhalb der Lagune tief sein können, und
es kann vorkommen, dass für einige Stunden
bei Ebbe zu untiefes Wasser in der Lagune ist,
um surfen zu können. Das Club Mistral Team
wird darüber zu jeder Zeit informieren, zu
welchen Zeiten es möglich und ungefährlich
ist aufs Wasser zu gehen.
Bei Halbmond hingegen gibt es kaum signifikante
Gezeitenunterschiede und es kann den ganzen Tag
gesurft werden. In der Lagune besteht der Untergrund
hauptsächlich aus Sand, gelegentlich gibt
es aber auch Steine und Korallenstücke (Surfschuhe
sind empfehlenswert). Direkt vor der Station im
Meer liegen halbkreisförmig vier große
Steinblöcke, die mit roten Bojen gekennzeichnet
sind. Über diese Blöcke kann man zu
keiner Zeit drüber surfen, man kann aber
problemlos zwischen ihnen hindurch surfen, da
sie sehr gut sichtbar sind. Die Lagune hat eine
Länge von ca. 400 m vom Strand bis zum Riff,
was perfekte Freestyle- und Freemovebedingungen
schafft.
Der Wind:
Der Wind auf Mauritius findet seine idealen Bedingungen
von März bis November. In diese Zeit weht
er gleichmässig aus Ost-Südost mit einer
Windstärke von meist mehr als 4 Bft. Wer
den Starkwind liebt der ist in den Monaten Juli
und August am besten beim surfen auf Mauritius
aufgehoeben. Im Sommer kann es auch zu Windstärken
von 8 und mehr Bft. auf Mauritius kommen. Etwas
unsicherer ist die Winterzeit von Dezember bis
in den Februar hinein. Auch wenn es für einen
durchschnittlichen Surfurlaub auch dann noch zu
einer hohen Zahl von Gleitwindtagen kommt, so
ist dies doch die Zeit, wo der Wind auch einmal
aus Nord kommen kann. In der zeit ist dann das
Surfen vor dem Berjaya in Richtung Wellenspot
One-Eye gut geeignet. Bitte beachten dass dann
Strömung und Wind aus einer Richtung kommen.
Riffe, Swell und Strömungen:
Das Riff, das die Lagune umrandet liegt zum Teil
sehr knapp unter der Wasseroberfläche. Hier
ist allen Surfen auf Mauritius äusserste
Vorsicht geboten, aber ohne das Riff gäbe
es auch nicht die beiden Wellenspots "kleines
Riff" und "Manawa am Aussenriff".
Durch das kleine Riff bricht direkt 400 m vor
dem Center eine Rechtswelle, während alle
anderen Wellen Linkswellen sind.
(Bitte
beachtet, dass die sehr anspruchsvollen Reviere:
Chameaux und One-Eye aus Sicherheitsgründen
für Gäste des Club Mistrals gesperrt
sind.) Der einzige Platz, an dem das Riff ohne
Probleme überquert werden kann, ist das kleine
Riff gegenüber der Station – aber Vorsicht,
nicht zu weit in Lee surfen, denn der Übergang
nach Chameaux ist fast nahtlos!
Die sauberste Welle läuft in Manawa am Außenriff,
das einzige Problem ist die Entfernung, da das
Außenriff etwa 1,5 km vom Strand entfernt
ist und der Wind auf der Höhe des kleinen
Riffs oft deutlich nachlässt. Weiterhin ist
es sehr schwierig diesen Platz vom Strand aus
im Auge zu behalten. Für Wind- und Kitesurfer
mit entsprechenden Wellenkenntnissen bietet das
Team aber Ausflüge für Gruppen mit mind.
3 Personen an.
Zusätzlich bietet der Club Mistral seinen
Gästen, die in Wellen surfen möchten,
Trillerpfeifen an, mit deren Hilfe es sehr viel
einfacher ist, jemanden auf dem Wasser auf sich
aufmerksam zu machen. Leider bringt dieser Spot,
der einer der besten und vielfältigsten Spots
überhaupt ist, auch ein paar Nachteile mit
sich: Die Strömungen. Bitte beachtet dazu
genau die Anweisungen des Club Mistrals!
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